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Schule um 1900 - Vortrag, Mittwoch, den 16.9. um 18.00

| 31. August 2009

Schule um 1900

Wie sah es in der Schule vor 110 Jahren aus? Was unterschied den Schüler von damals von heute? Wann wurde die Schulpflicht eingeführt und wann gab es die erste Lehrerin? Im 19. Jahrhundert litten viele Menschen an ansteckenden Krankheiten. Besonders die Schwindsucht war sehr weit verbreitet, und viele Menschen starben an dieser äußerst ansteckenden Krankheit. Daher musste man sich Maßnahmen überlegen, um die Ausbreitung solcher Krankheiten möglichst einzudämmen. So wird beispielsweise in den „Maßregeln gegen die Weiterverbreitung der Schwindsucht durch die Schulen der Königlichen Regierung, Abteilung für Kirchen- und Schulwesen" gefordert: Um zu verhüten, dass der Auswurf hustender Kinder dem Schulstaub beigemengt wird, ist in jedem Schulgebäude auf den Gängen, in den Schulzimmern und auf den Aborten eine genügende Zahl von Spucknäpfen aufzustellen oder anzubringen. Dieselben müssen aus festem, nicht zerbrechlichem Metall, aus emailliertem Eisen oder Bronze gefertigt sein und dürfen weder Sand noch Asche, Sägemehl noch sonstige trockene Bindemittel enthalten, müssen vielmehr beständig mit etwas Wasser versehen sein, um das Austrocknen des Auswurfs zu vermeiden. ... „. Es ist die Pflicht der Lehrer, öfter hustende Kinder besonders zu beachten und dieselben in schonender Weise zu der regelmäßigen Benutzung der Spucknäpfe anzuhalten, das Ausspucken auf den Fußboden aber durch allgemeines Verbot strenge zu untersagen.“  Oder können sich heutige Schüler vorstellen, so auf den Schulbänken zu sitzen?

„ Die Oberschenkel müssen mit dem größten Teil ihrer Länge auf der Bankfläche aufliegen: die Schüler dürfen also nicht auf der Kante der Bank sitzen. Der Oberkörper darf nur sehr wenig nach vorn geneigt und keinesfalls an die Tischkante der Bank angelehnt sein. Der Kopf muss möglichst gerade gehalten werden, so dass das Kinn die Brust nicht berührt. Die Schultern müssen sich in gleichlaufender Richtung mit der Tischkante befinden....“

Dieses und einiges mehr können Sie aus dem Vortrag, am Mittwoch, den 16.9. um 18.00 im Antiquariat Marel, Friedberg Bismarckstraße 4 erfahren. Eine alte Schulbank (Leihgabe Frau Dr. Rixe-Ebert, Assenheim), sowie weiteres Anschauungsmaterial lassen die Zuhörer in die alte Zeit zurückversetzen.

 

Liebe Freunde des Antiquariates Karel Marel,
( www.antiquariat-marel.de )
 das Angebot meines Geschäftes, in Verbindung mit den Friedberger Vereinen 
www.friedberg-hats.de 


www.friedberg-hessen.de
 

 

sowie mit dem Bad Nauheimer Jugendstil-Verein, dem sog. "Restauratorenmarkt
(
www.badnauheim.de/tourismus_jugendstil_jugendstilfestival.html )
sieht wie folgt aus:
5.09 findet in meinem Ladengeschäft, um 10.oo und um 14.00 eine "Buchschätzung" statt
interessierte Bürger können ihre "alten" Buchschätze mitbringen. Ich sage Ihnen den Wert des Buches.
12.-13.09 "Restauratorenmarkt" oder auch "Jugendstil - Messe" auf der wir unsere aktuellen Jugendstilangebote  zeigen.
13.09, um 14.30, im Sprudelhof dem ehemaligen "Gästebüro", Ludwigstr. 20 halte ich einen Vortrag über "Alphonse Mucha - Sein Leben undsein Werk"
16.09 unterhält sich Frau Cornelia Marel mit Interessierten über "Die Schule heute und damals (= also 1900)"
am 14.10 fängt die Frankfurter Buchmesse statt. Wir sind wie schon so oft mit eigenem Stand bei der "Antiquariatsmesse" vertretten. Wir bieten wertvolle und seltene Bücher aus 5 Jahrhunderten an.

 




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