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| 15. Juli 2009
Am Sonntag, den 13.9.2009 um 14.30 Uhr lade ich (www.antiquariat-marel.de) Kunst - Interessierte aus der Umgebung sowie alle "Friedberger" zu einem Vortrag über "Alphonse Mucha. Seine Zeit und seine Kunst"ein. Den Vortrag halte ich in Verbindung des "Jugendstilmarktes" in Bad Nauheim. Der Vortrag dauert ca. 45 Minuten. Für Ihre Fragen und Anregungen haben wir genügend Zeit. Stattfinden wird die Vortrag im nördlichen Verwaltungsgebäude im Sprudelhof (ehemaliges Gästebüro), Bad Nauheim, Ludwigstraße 20.
Wer kennt nicht diese wunderbar verspielten Poster von Alfons Mucha? Aber wie sieht es mit dem Künstler aus? Längst nicht so ein bekannter Name wie zum Beispiel Klimt oder andere..... und doch hat er den Jugendstil ganz bedeutend mitgeprägt. Ein Künstler, der in München, Paris, Amerika und Prag unzählige Werke geschaffen hat, der humanistisch geprägt durch und durch mit einer unvorstellbaren Liebe zu seinem Vaterland gelebt hat. Obwohl er sich selbst als "eigenständigen Stil" empfand, ist er mit der Epoche des Jugendstiles eng verbunden. Formen und Symbole aus Esoterik und Religion gibt es häufig bei Mucha, selbst bei "kommerziellen" Plakaten für Likör oder Baby-Getränke. Man kann sagen: Mucha kam genau zum richtigen Zeitpunkt in die richtige Stadt, ja in die richtige Epoche. Die Zeit „lechtzte“ nach Kunst, die er wie kein anderer damals produzierte. Er verkörperte mit seiner Kunst, seinem Erscheinen und seinem Optimismus die anbrechene Kunstrichtung. Bald konnte er sich ein groesseres Studio in der Rue Val de Grace leisten, welches für seine exzentrische Einrichtung, exotischen Bäume, ausgestopften Tiere und sakral-esoterischen Gegenstände bekannt wurde. Dort verkehrten ab 1896 regelmässig Schriftsteller wie Strindberg, Journalisten, Esoteriker, Politiker, Musiker und Maler wie Gauguin. Aufträge kamen von allen Seiten......
